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WAHLFACH

Bienen-AG

Bona-Schüler erforschen das Bona-Bienenvolk

Das erste Schuljahr mit den Bona-Bienen ging 2016 langsam zu Ende. Acht Mädchen haben sich getraut, den Bienen-Kurs zu belegen und sie hatten alle Hände voll zu tun.

Zuerst, bis Weihnachten brachten wir die meiste Zeit damit zu, für den Weihnachtsmarkt produktiv zu sein. Wir haben Lippenstifte, Propolis-Creme und Wachsanhänger hergestellt.

Die restliche Zeit wurde die Biologie der Bienen besprochen und die Arbeiten, die den Imker so im Jahr erwarten.

Nachdem das Frühjahr sehr kalt war und es lange gedauert hat, bis die Bienen geflogen sind, haben wir unsere Bienen erst Ende März bekommen. Zwei Völker werden von uns be-treut und sie haben sich bis jetzt gut entwickelt – das eine ein bisschen besser als das andere, das nicht viel Honig sammelt und sich auch nicht so gut vermehrt.

Bisher waren unsere Bienen super brav und haben nicht einmal gestochen, obwohl immer mindestens acht Menschen ihr Bienenhaus auseinandernehmen und schauen, was sie so trei-ben.

Zuerst ging es darum, ob sie genug Futter haben und die Königin gut Eier legt. Später war die Hauptaufgabe, zu kontrol-lieren, ob die Bienen neue Königinnen züchten und schwärmen wollen. Jede Woche wurden aus jedem Volk acht bis zehn Weiselzellen, das sind die Zellen, in denen die Königinnen heranwachsen, herausgebrochen. Wenn man eine übersieht, kann es passieren, dass die alte Königin mit einem großen Schwarm das Volk verlässt und ein neues gründet. Wenn die neue Königin dann schlüpft, übernimmt sie das Kommando im Volk.

Damit ist das Volk aber geschwächt – es fehlen ihm ja viele Bienen, die mit der alten Königin weggeflogen sind und der Imker bekommt also weniger Honig. Dafür schwärmen aber Imker nicht wirklich und deswegen probieren sie alles, damit die Königin nicht mit der Hälfte des Volkes verschwindet.

Und im Spätsommer ist dann bald die Honigernte dran. Das gute Volk hat zehn Waben voll mit Honig, der jetzt geschleudert werden muss. Mal schauen, wie viele Gläser Honig das ergibt. Und alle sind schon gespannt, wie er dieses Jahr schmeckt.